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	<title>Tipps Archive - baufinovo</title>
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	<description>Baufinanzierung. Anschlussfinanzierung. Modernisierung.</description>
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		<title>Die ewige Frage: Lange oder kurze Zinsbindung?</title>
		<link>https://www.baufinovo.de/die-ewige-frage-lange-oder-kurze-zinsbindung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Noters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 15:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps zur Baufinanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frage ist aktueller denn je! Täglich gibt es Nachrichten über die „Zinswende“, das „Ende der guten Zeiten für Immobilienbesitzer“ und sogar die Bild schreibt „So entgehen Häuslebauer dem Zins-Hammer“. Doch wovon sprechen all diese Experten? Die EZB lässt die Zinsen seit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist aktueller denn je!</p>
<p>Täglich gibt es Nachrichten über die „Zinswende“, das „Ende der guten Zeiten für Immobilienbesitzer“ und sogar die Bild schreibt „So entgehen Häuslebauer dem Zins-Hammer“. Doch wovon sprechen all diese Experten? Die EZB lässt die Zinsen seit längerer Zeit unangetastet und wird auch in 2019 keine Änderung vornehmen. Ja, es ist eine leichte Aufwärtstendenz erkennbar, aber ist das Grund zur Panik?</p>
<p>Wir beschäftigen uns in diesem Blog mit dem Thema Zinsbindung.</p>
<p>Egal ob Neuabschluss oder Anschlussfinanzierung, die Frage ist immer die gleiche: Für welche Zinsbindung (Sollzinsbindung) entscheidest Du Dich? Es gibt Strategien, Expertenmeinungen, Prognosen und das gute alte Bauchgefühl. Die (jüngere) Vergangenheit zeigt, dass kurze Laufzeiten die bessere Strategie gewesen wären, denn seit gut zehn Jahren wurde zu jedem Zeitpunkt von „historisch niedrigen Zinsen“ gesprochen, da diese auch immer weiter fielen.</p>
<p>Klar ist, dass die Zinsen in Zukunft wieder steigen werden. Aber wann werden sie steigen und um wieviel Prozentpunkte? Letztlich kann niemand hierzu eine seriöse Aussage treffen.<br />
Lediglich wage Voraussagen erhält man, wenn man den Experten zuhört.</p>
<h2>Schauen wir uns also einmal den 1:1 Vergleich an.</h2>
<p>Es ist noch gar nicht so lange her, als die gute alte 10-Jahres-Zinsbindung Gang und Gäbe war. Wer sich für eine 15-jährige Zinsbindung entschied war bereits ein Exot. Heute ist das Feld wesentlich breiter gefächert. Beginnend mit einer Fünf-Jahres-Kondition, über die genannten Klassiker bis hin zu 30-jährigen Zinsbindungen ist heute (scheinbar) fast alles möglich. Die Banken machen so einiges, um ihr Geld an den Mann (oder die Frau) zu bringen und somit dem Strafzins bei der EZB zu entgehen.</p>
<p>Grundsätzlich ist es so, dass längere Zinsbindungen zu höheren Zinsen führen. Der (Zins-)Sprung von 5 auf 10 Jahre ist mit 0,2%-0,3% noch nicht so gravierend. Der Unterschied zwischen 10 und 15 Jahren ist mit 0,4%-0,6% bereits höher, während bei der 20-jährigen Kondition (je nach Bank) nochmal mit einem Aufschlag von 0,2%-0,4% zu rechnen ist. Das heißt, dass Du (theoretisch) wissen musst, wie der Zins in Zukunft (bestenfalls genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Deine Zinsbindung ausläuft) aussieht.</p>
<p>Kannst Du nicht, was dazu führt, dass Du Dir aus einer Mischung aus Expertenmeinung und Bauchgefühl eine Meinung bilden musst. Ein häufiger Denkfehler, der vielen Kreditnehmern unterläuft, ist die Annahme, dass der Zins, den Du künftig benötigst (also zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung), unter dem der langfristigen Zinsbindung liegen muss, um mit der kurzfristigen Zinsbindung eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Dem ist nicht so.</p>
<h2>Machen wir es konkret:</h2>
<p>Für eine Finanzierung stehst Du vor der Frage, ob Du Dich für eine 10- oder eine 20-jährige Zinsbindung entscheiden möchtest. Der Zinssatz für die 10 Jahre beträgt 1,47% p.a., die 20 Jahre musst Du mit 1,93% p.a. bezahlen. Für unsere Berechnung setzen wir eine monatliche Rate von 818 EUR voraus. Der Kreditbetrag lautet 250.000 EUR.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1446 size-full" src="https://www.baufinovo.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1-e1559830610506.png" alt="" width="943" height="508" srcset="https://www.baufinovo.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1-e1559830610506.png 943w, https://www.baufinovo.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1-e1559830610506-600x323.png 600w, https://www.baufinovo.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1-e1559830610506-768x414.png 768w, https://www.baufinovo.de/wp-content/uploads/Unbenannt-1-e1559830610506-700x377.png 700w" sizes="(max-width: 943px) 100vw, 943px" /></p>
<p>In unserem Beispiel liegt die &#8222;Zinsschwelle&#8220; nach 10 Jahren bei 2,70%. Wenn Du also damit rechnest, dass der Zinssatz für eine 10-Jahres-Kondition in 10 Jahren bei über 2,70% liegt, solltest Du Dich heute für die 20-jährige Laufzeit entscheiden. Vermutest Du einen Zinssatz von weniger als 2,70%, ist die kürzere Laufzeit Deine richtige Wahl.</p>
<h2>Zinsmarkt vs. Bauchgefühl</h2>
<p>Faktisch orientieren sich die Zinssätze der Banken 1. an der Nachfrage der Kunden nach Krediten und 2. am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Letzterer befindet sich nun bereits seit Jahren auf einem absoluten Tiefststand, so dass Banken, die heute (2019) ihr Geld bei der EZB „parken“, hierfür einen Strafzins i.H.v. 0,40% p.a. bezahlen müssen. Das bedeutet, dass eine Bank für Einlagen von beispielsweise 1.000.000 EUR jährlich 4.000 EUR Zinsen bezahlen muss.</p>
<p>Klar, dass jede Bank also versuchen wird, möglichst viele Kredite an Kunden zu vergeben, um diesen Strafzins zu vermeiden. Der Effekt ist, dass die Darlehen immer günstiger werden und somit die Nachfrage nach Darlehen bei den Kunden steigt. Und hier steckt auch das (vermeintliche) Risiko, mit dem Bankberater häufig ihre Kunden verunsichern. „Was passiert, wenn die Zinsen künftig steigen?“ „Wollen Sie die Zinsen nicht mit einem Bausparvertrag absichern?“ „Können Sie sich die Raten noch leisten, wenn die Zinsen in 10 Jahren wieder gestiegen sind?“</p>
<p>Und hier beginnt das Bauchgefühl, welches Deine Entscheidung unmittelbar beeinflussen kann, zu wirken.</p>
<p>Schauen wir uns mögliche Zinsentwicklungen an: Dass die Zinsen steigen, scheint allen klar zu sein. Die wichtigsten Fragen lauten: Wann? Und wieviel? Und genau da sind sich auch die Experten nicht einig. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt aber, dass die Zinsen zunächst nur unwesentlich verändert werden, um die daraus resultierenden Auswirkungen beobachten und einschätzen zu können. Sagen wir also, der Zins erhöht sich in 2020 um 0,10%. Jetzt müssen die Entscheider sich für eine gewisse Zeit ansehen, wie sich die Wirtschaft und die Konjunktur im europäischen Wirtschaftsraum entwickeln. Ist die Entwicklung positiv, kann es sein, dass die Zinsen nochmal erhöht werden. Wieder folgt eine Beobachtungszeit, dann wieder eine Entscheidung. Aber realistisch gesehen werden die Zinsen nicht x-Mal in Folge so sehr angehoben, dass Du mit einem krassen Anstieg der Zinsen rechen musst, denn die Probleme in Europa werden durch stetig steigende Zinsen ja nicht besser.</p>
<p>Also: Wachstum ja, aber moderat!</p>
<h2>Keine langfristige Verpflichtung bei einer langfristigen Bindung</h2>
<p>Aber auch wenn Du Dich für eine lange Zinsbindung (z.B. 20 Jahre) entschieden hast, die Zinsen aber wider Erwarten auch langfristig im Keller bleiben und Du mit einer 10-jährigen Zinsbindung besser gefahren wärest, musst Du die Sollzinsbindung glücklicherweise nicht komplett einhalten. Der Gesetzgeber gibt im BGB vor, dass Privatpersonen Darlehen mit einer Sollzinsbindung von mehr als zehn Jahren ordentlich, das heißt ohne Strafzahlung, kündigen dürfen. Die Kündigung ist frühestens nach zehn Jahren möglich und beinhaltet eine sechsmonatige Kündigungsfrist. Somit hast Du die Möglichkeit, das Darlehen bereits nach zehn Jahren und sechs Monaten (frühestens) abzulösen. Sollte Deine Einschätzung also doch falsch gewesen sein, gibt es bei langfristigen Verträgen eine Hintertür. Diese darf Dir keine Bank zuschlagen.</p>
<h2>Frühzeitig um Anschlussfinanzierung kümmern</h2>
<p>Wenn Du bereits eine Finanzierung hast, kannst Du Dich momentan darauf freuen, wenn Du Dich um eine Anschlussfinanzierung kümmern kannst. Denn die Zinsen werden im Vergleich zu Deinem letzten Vertrag sicher um einiges gesunken sein. Aber selbst wenn Deine bisherige Finanzierung noch ein paar Jahre läuft, kannst Du dennoch bereits heute die Augen und Ohren offen halten. Denn über das sogenannte „Forwarddarlehen“ bieten Banken an, die bestehende Finanzierung mit den heutigen Konditionen zu verlängern. Die ursprüngliche Finanzierung läuft dabei ganz normal weiter. Du schließt aber heute schon einen (verbindlichen) Vertrag über die Zeit nach der aktuellen Finanzierung ab.</p>
<p>Ein solches Forwarddarlehen bieten einige Banken bereits 60 Monate vor Ablauf der ursprünglichen Finanzierung an. Für jeden Monat, den Du vor dem Ablauf der bisherigen Sollzinsbindung eine neue Vereinbarung triffst, zahlst Du einen kleinen Aufschlag auf den aktuellen Zins. Dieser ist von Bank zu Bank unterschiedlich und beträgt meist zwischen 0,01 – 0,03%. Auch hier gilt es, den richtigen Zeitpunkt abzupassen – und auch hier gilt: niemand weiß, wie sich die Zinsen entwickeln.</p>
<p>Speziell bei Forwarddarlehen, die früher als 36 Monate vor Ablauf abgeschlossen werden, werden höhere Aufschläge als die oben genannten berechnet. Der Aufschlag wird also wahrscheinlich so groß sein, dass sich eine frühzeitige Verlängerung nicht lohnt. Lass Dich von Deiner Bank nicht unter Druck setzen und lasse Dir mit der Entscheidung Zeit. Du kannst auch einem unabhängigen Finanzierungsvermittler wie baufinovo Deine Daten geben und dieser vergleicht alle Angebote miteinander und hält Dich regelmäßig auf dem Laufenden, so dass Du Dich nur noch für den Zeitpunkt entscheiden musst.</p>
<p>Du bist bei der Anschlussfinanzierung auch nicht an Deine derzeitige Finanzierungsbank gebunden. Mit Auslauf des Darlehens kannst Du Dich wieder frei entscheiden und auf dem Markt umsehen. Häufig ist es so, dass Neukunden bessere Konditionen erhalten als Bestandskunden. Ein Wechsel ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, aber alle 10 Jahre kannst Du die Zeit investieren – es wird sich in barer Münze auszahlen!</p>
<h2>Weitere Faktoren berücksichtigen</h2>
<p>Neben den genannten Entscheidungskriterien solltest Du weitere Faktoren Deine Entscheidung einfließen lassen. Denn Du musst Deinen gesamten Kreditbedarf nicht in einer Finanzierung unterbringen. Wenn Du beispielsweise weißt, dass Du in 5 Jahren einen bestimmten Betrag erwartest, kannst Du für diesen Betrag eine kürzere Zinsbindung wählen. Möchtest Du einfach Planungssicherheit haben, nimm die langfristige Variante. Wenn Flexibilität Dir wichtig ist, weil Du vielleicht noch nicht weißt, wohin Dein Job Dich verschlägt, kannst Du auch kürzere Zinsbindungen wählen.</p>
<p>Das Gespräch mit einem Fachmann kann Dir in jedem Falle helfen. Der weiß zwar auch nicht, wie die Zinsen sich entwickeln, aber er kann Dich bezüglich Deiner Optionen beraten.</p>
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		<title>Anschlussfinanzierung &#8211; wann ist der richtige Zeitpunkt?</title>
		<link>https://www.baufinovo.de/anschlussfinanzierung-wann-ist-der-richtige-zeitpunkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Noters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2017 08:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps zur Baufinanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für jeden Immobilienbesitzer, der seine Immobilie bei einer Bank finanziert hat, kommt irgendwann der Zeitpunkt, in dem die Sollzinsbindung endet. In der Regel bekommt der Darlehensnehmer bereits einige Monate vor Ablauf der Zinsbindung ein Angebot seiner Hausbank, welches er mit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für jeden Immobilienbesitzer, der seine Immobilie bei einer Bank finanziert hat, kommt irgendwann der Zeitpunkt, in dem die Sollzinsbindung endet.</p>
<p>In der Regel bekommt der Darlehensnehmer bereits einige Monate vor Ablauf der Zinsbindung ein Angebot seiner Hausbank, welches er mit einer einfachen Unterschrift annehmen kann. Das Darlehen ist verlängert und der Eigentümer muss sich um nichts mehr kümmern.</p>
<p>Doch ist das der richtige/beste Weg? Sicher nicht!</p>
<p>Bei Banken ist es so wie auch bei Autohäusern, Stromunternehmen oder Mobilfunkanbietern. Neukunden kriegen eine andere Kondition als Bestandskunden. Es gibt Rabatte und Sonderaktionen. Je nachdem worauf die Banken zum Zeitpunkt der Finanzierung gerade ihren Fokus legen. Es ist also einfacher und schneller das Angebot der Hausbank anzunehmen, aber gerade bei den hohen Summen einer Baufinanzierung lohnt es sich, Konditionen und Angebote miteinander zu vergleichen. Und da die meisten Unterlagen ja bereits in Deinem Besitz sind, ist auch die Abwicklung bei der Umfinanzierung zu einer anderen Bank sehr unkompliziert.</p>
<p>Die Zinsen sind in den vergangenen Jahren drastisch gesunken und befinden sich (trotz kleinerer Steigerungen) weiterhin auf einem historischen Tief. Dass die Zinsen wieder steigen, darüber sind sich alle Experten einig. Aber wann genau steigen die Zinsen und wie hoch?</p>
<p>Auf diese Fragen können wir auch keine Antwort geben, aber wir haben einen Tipp, wie Du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen sehr guten Zinssatz erwischen kannst. Du musst mit der Anschlussfinanzierung nicht bis zum letzten Tag oder bis zum Angebot der Hausbank warten und Dich somit Deinem „Zins-Schicksal“ ergeben.</p>
<h2>Forward-Darlehen</h2>
<p>Mittels eines Forward-Darlehens kannst Du Dir die heute günstigen Zinsen auch schon heute sichern (bis zu 60 Monate vor Ablauf der Zinsbindung). Klingt verlockend, ist es auch.</p>
<p>Allerdings nehmen die Banken einen Zinsaufschlag für jeden Monat, in dem Du vor eigentlichem Ablauf einen neuen Vertrag unterschreibst. Der Aufschlag ist (speziell bis zu 24 Monate vor Ablauf) nicht besonders hoch, aber so hast Du eine kluge Möglichkeit, dem Risiko steigender Zinsen aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Und wann ist jetzt der richtige Zeitpunkt?</p>
<p>Wie lange kannst Du warten (und somit den Zinsaufschlag vermeiden) ohne das Zinssteigerungen die Ersparnis wieder ausgleicht?</p>
<p><strong>Hierfür machen wir Dir ein Angebot:</strong></p>
<p>Gib uns Deine Daten in einem kurzen Telefonat oder via Mail. Wir benötigen nicht viele Angaben, nutzen diese aber nun, um Dir monatlich eine aktuelle Berechnung zukommen zu lassen. Du kannst dann ganz flexibel und kurzfristig entscheiden, wann Du ein Angebot annehmen möchtest. Natürlich vergleichen wir auch hier monatlich die Angebote von mehr als 400 Banken. So kannst Du sichergehen, dass Du immer auf dem aktuellen Stand der Dinge bist.</p>
<p>Einige Banken bieten Forward-Darlehen bereits fünf Jahre vor Ablauf der bestehenden Finanzierung an. Entsprechend hoch sind dann auch die Zinsaufschläge. Wir empfehlen frühestens 36 Monate vorher zu beginnen. Zinsaufschlag und Zinsänderungsrisiko halten sich ab diesem Zeitpunkt in der Waage. Mit jedem Monat kippt die Waage nun zu Deinen Gunsten.</p>
<h2>Wann kann ich eine Anschlussfinanzierung machen?</h2>
<p>Natürlich zum Zeitpunkt des Sollzinsbindungsendes. Zu diesem Zeitpunkt hast Du wieder alle Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen des Darlehens nach Deinen Wünschen zu gestalten. Schließlich haben sich in den vergangenen Jahren Deine persönlichen Rahmenbedingungen auch verändert. Dein Gehalt, Deine Lebensumstände, Deine Ausgaben, teure oder weniger teure Hobbys etc.</p>
<p>Du kannst Dir also beim neuen Vertrag überlegen, wie hoch Deine neue Rate sein soll, ob Du Sondertilgungen leisten möchtest und für wie lange Du Dich dieses Mal binden möchtest. Hast Du in den vergangenen Jahren etwas angespart, kannst Du zu diesem Zeitpunkt auch eine Tilgung in beliebiger Höhe vornehmen.</p>
<h2>Darlehen mit längerer Laufzeit</h2>
<p>Im Übrigen können Darlehen, die eine Laufzeit von mehr als zehn Jahren haben, bereits frühzeitig und ohne Nachteile gekündigt werden. Klassischerweise handelt es sich hierbei um Finanzierungen mit einer 15-jährigen Zinsbindung. Diese Verträge haben häufig einen (im Vergleich zum heutigen Niveau) hohen Sollzins. Die Verträge können mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten nach zehn Jahren gekündigt werden (so sieht es der Gesetzgeber im BGB vor). Nachteile für Dich entstehen dabei nicht.</p>
<p>Die Bank muss Dich aus dem Vertrag entlassen und Du kannst Dir einen neuen Finanzierungspartner suchen. Natürlich kannst Du auch bei der gleichen Bank bleiben. Egal wofür Du Dich entscheidest.</p>
<p><strong>Den Vorteil „Zeit“ solltest Du auf jeden Fall nutzen und Dich frühzeitig um eine Anschlussfinanzierung kümmern.</strong></p>
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		<title>Worauf achtet die Bank bei der Kreditvergabe?</title>
		<link>https://www.baufinovo.de/worauf-achtet-die-bank-bei-der-kreditvergabe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Noters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 10:49:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps zur Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du Dir eine Immobilie kaufen möchtest (egal ob eine Eigentumswohnung oder ein Haus) und Du nicht alles bar bezahlen kannst, musst Du Dich auf jeden Fall um eine Baufinanzierung bei einer Bank kümmern (und das geht den meisten so)....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.baufinovo.de/worauf-achtet-die-bank-bei-der-kreditvergabe/">Worauf achtet die Bank bei der Kreditvergabe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.baufinovo.de">baufinovo</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Du Dir eine Immobilie kaufen möchtest (egal ob eine Eigentumswohnung oder ein Haus) und Du nicht alles bar bezahlen kannst, musst Du Dich auf jeden Fall um eine Baufinanzierung bei einer Bank kümmern (und das geht den meisten so).</p>
<p>Die Bank möchte für eine Prüfung Deiner Finanzierungsanfrage möglichst viel zu Deiner persönlichen und finanziellen Situation wissen – und das hat auch seine Berechtigung. Es sind unabhängig von der Finanzierungssumme häufig dieselben Fragen.Die Unterlagen, die Du zur Prüfung einreichen musst, können dabei variieren (siehe auch Blog „Diese Unterlagen benötigst Du für Deine Finanzierungsanfrage“). Und eines vorab: wenn Du Dich bei der Offenlegung Deiner Finanzen unwohl fühlst, sei Dir sicher, dass Du damit nicht alleine bist. Das geht fast jedem so. Irgendwie hat man das Gefühl auf dem Prüfstand zu stehen. Das ist ja auch so, aber es geht hier rein um die Finanzierung und nicht um Deine Person.</p>
<p>Umso besser also, wenn Du das Gespräch nicht bei vielen Banken führen musst, sondern wir das Gespräch einmalig führen. Den Rest erledigen wir von baufinovo dann für Dich.</p>
<p>Wenn Dir also eine Bank sehr viel Geld (auch wenn das relativ ist) leihen soll, ist es logisch, dass sie etwas genauer wissen möchte wem sie das Geld leiht und wofür Du es brauchst.</p>
<p>In folgende Kategorien kann man die Prüfung der Bank einordnen:</p>
<p>1)    Sachliche Kreditwürdigkeit</p>
<p>2)    Persönliche Kreditwürdigkeit</p>
<p>3)    Objekt</p>
<p>4)    Vollständigkeit der Unterlagen</p>
<h3>1) Sachliche Kreditwürdigkeit</h3>
<p>Bei der sachlichen Kreditwürdigkeit geht es ausschließlich um Zahlen, also darum, ob Du Dir die Immobilie leisten kannst oder nicht.</p>
<h4>Eigenkapital</h4>
<p>Zunächst möchte die Bank wissen, ob Du Eigenkapital in die Finanzierung einbringen möchtest. Da eine Faustformel besagt, dass Du mindestens 10% Eigenkapital vorweisen solltest, hängt die Höhe des empfohlenen Eigenkapitals entscheidend vom Kaufpreis ab.</p>
<p>Aber warum eigentlich 10%?</p>
<p>Banken gehen ungerne alleine ins Risiko und möchten nicht mehr als den Immobilienwert finanzieren. Da Du aber bei den Nebenkosten mit 8-11% des Kaufpreises rechnen musst (je nachdem ob mit oder ohne Makler), sollten zumindest diese Kosten gedeckt sein. Natürlich gibt es auch Ausnahmen hiervon, aber die müssen wirklich gut begründet werden.</p>
<p>Das Eigenkapital kann in Form von Kontoguthaben, Bausparguthaben etc. nachgewiesen werden. Wichtig ist, dass es verfügbar ist und auf einem Konto mit Deinem Namen liegt. Je mehr Eigenkapital Du einbringen kannst oder möchtest, desto geringer wird das Risiko für die Bank, was diese mit einem geringeren Sollzins „belohnt“.</p>
<h4>Einnahmen-/Ausgabenrechnung</h4>
<p>Neben dem Eigenkapital ist auch Deine Einkommenssituation wichtig. Diese steht dabei im Verhältnis zu Deiner Ausgabensituation. Geprüft wird das durch die Selbstauskunft, die Du bei Abgabe des Darlehensantrages an die Bank reichst. Natürlich ist es wichtig, dass Du ein auskömmliches Einkommen hast. Allerdings ist das auch immer eine Frage des Betrachters. Verdienst Du 5.000 EUR netto monatlich, gibst aber 6.000 EUR aus, ist die Bonität möglicherweise schlechter als desjenigen der 2.500 EUR verdient, aber mit 1.000 EUR Ausgaben auskommt.</p>
<p>In der Selbstauskunft stellt die Bank eben genau diese Einnahmen und Ausgaben gegenüber.</p>
<p>Die Angaben können mittels der Kontoauszüge, welche teilweise angefordert werden, nachvollzogen werden. Bei Angestellten ist der Nachweis über das Einkommen leicht. Hier reicht die Einreichung der letzten drei Gehaltsabrechnungen, eventuell der Dezemberabrechnung des Vorjahres und des letzten Steuerbescheides. Es gibt in vielen Fällen besondere Situationen, die zu berücksichtigen sind.</p>
<p>Wie sieht es mit einer möglichen Probezeit aus? Ist ein Antragsteller in Elternzeit? Werden Schichtzulagen oder Boni gezahlt?</p>
<p>Wenn einen Darlehensantrag einreichst, solltest Du gut gewappnet in das Gespräch gehen und auf diese Fragen antworten können. Wenn wir das Gespräch führen und den Antrag für Dich einreichen, haben wir bereits im Vorfeld über alle Fragen mit Dir gesprochen. Wir werden dann auch die Kommunikation mit der Bank führen. Unter dem Strich muss bei der Einnahmen-/Ausgabenrechnung herauskommen, dass Du Dir die monatliche Rate nach Abzug aller kosten auch leisten kannst. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass jede Bank eine pauschale für die Lebenshaltungskosten bei den Ausgaben ansetzt. Diese beinhalten Lebensmittel, Kleidung, Gebühren, Reisen etc. Also alles, was im Alltag bezahlt werden muss.</p>
<p>Jede Bank nutzt hierbei andere Werte, so dass es auch bei jeder Bank zu einem unterschiedlichen Ergebnis kommen kann.</p>
<h3>2) Persönliche Kreditwürdigkeit</h3>
<p>Die Prüfung der persönlichen Kreditwürdigkeit lässt sich anhand von Zahlen nur schwer ermitteln. Der Gesetzgeber drückt es folgendermaßen aus: es soll „die Fähigkeit und die Neigung des Verbrauchers zur Bedienung und Rückzahlung des Kredites“ geprüft werden. Nur wie stellt man die Neigung fest?</p>
<p>Für die Vergangenheit ist das relativ einfach. Dein bisheriger Umgang mit Zahlungsverpflichtungen lässt sich anhand der Schufa sehr gut nachvollziehen. Bist Du Deinen Verpflichtungen immer pünktlich nachgekommen? Gibt es Zahlungsrückstände oder gar Kreditkündigungen? Mahnungen oder sogar eine Insolvenz? Dann wird es schwer ein Darlehen zu bekommen. Ist die Schufa allerdings „sauber“, wobei bestehende oder erledigte Kredite sogar positiv wirken können, ist dies ein gutes Zeichen.</p>
<p>Der Blick in die Zukunft ist ungleich schwerer.</p>
<p>Hier ist der persönliche Eindruck besonders wichtig. Wir weisen darauf hin und achten bei der Einreichung Deiner Anträge immer darauf, dass die Unterlagen einen ordentlichen Eindruck machen und vollständig sind. Zerknitterte und lückenhafte Gehaltsabrechnungen zum Beispiel machen keinen guten Eindruck. Es geht hier darum, das Vertrauen der Bank zu gewinnen. Dabei kannst Du Dir immer die Frage stellen: Würde ich mir selbst das Geld leihen?</p>
<h3>3) Objekt</h3>
<p>Als Sicherheit für Deine Baufinanzierung soll Deine Immobilie dienen. Klar, dass die Bank das Objekt dann auch so gut wie möglich kennenlernen möchte. Da aber niemand jedes Objekt und jede Gegend kennen kann, gibt es standardisierte Methoden, um Objekte zu bewerten. Das ist wichtig für die Bank, aber auch für Dich. Denn kommt die Bank zu einer geringeren Bewertung, bewahrt Dich das möglicherweise vor einem zu hohen Kaufpreis. Für die Bewertung der Immobilie benötigt die Bank also diverse Unterlagen. Das ist für die meisten Erstkäufer die größte Herausforderung, denn die Unterlagen gibt es an unterschiedlichen Stellen. Anhand der Unterlagen kann die Bank erkennen, wie das Eigentum aufgeteilt ist, welchen Zustand das Haus hat, worauf geachtet werden muss. Müssen möglicherweise kurzfristig Modernisierungen durchgeführt werden?</p>
<p>Zu den Unterlagen zählen Zeichnungen, Berechnungen, amtliche Eintragungen, Bilder etc. (siehe Blog „Diese Unterlagen benötigst Du für Deine Finanzierungsanfrage&#8220;)</p>
<h3>4) Vollständigkeit der Unterlagen</h3>
<p>Vorab: Ja, es müssen alle angeforderten Unterlagen vorliegen!</p>
<p>Jede Bank möchte sich ein genaues Bild über ihren neuen Kunden und das Objekt machen können. Und dazu gehören alle Unterlagen. Häufig verzögert eine fehlende Unterlage die entgültige Entscheidung der Bank. Dein Kreditgeber ist auch gesetzlich dazu verpflichtet, sich alle Unterlagen zu besorgen. Entsprechend wirst Du vor Einreichung aller Unterlagen selten eine verbindliche Darlehenszusage der Bank erhalten, sondern lediglich eine Tendenz. Auch wenn es mühsam ist, solltest Du die Zeit für Deine neue Immobilie investieren.</p>
<p>Die persönlichen Unterlagen hast Du in der Regel schnell besorgt, da sie bei Dir liegen. Die Objektunterlagen erhältst Du entweder beim Makler oder direkt beim Verkäufer. Im Übrigen sind die Unterlagen, die Du benötigst, auch abhängig von der Art der Immobilie. So gibt es eine Teilungserklärung nur bei Eigentumswohnungen. Einen Bauplan benötigst Du, wenn Du ein Haus bauen möchtest. Einen aktuellen Grundbuchauszug kannst Du selber besorgen, wenn Dir das Haus bereits gehört.</p>
<p>Eine Finanzierung kann innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt werden. Einzige Voraussetzung: Die Unterlagen liegen vollständig vor. Welche Unterlagen Du genau benötigst, sagen wir Dir im Gespräch und senden Dir dann eine entsprechend Liste zu.</p>
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